Der 1. Hinterwandinfarkt

Ich hatte 2005 einen Hinterwand oder auch Myokardinfarkt. Das ist eine akute und lebensbedrohliche Erkrankung des Herzens. In der Medizin wird es auch abgekürzt AMI genant (acute myocardial infarction). Mir wurde das so erklärt, dass es sich um das absterben oder auch der Gewebsuntergang (Infarkt) von Teilen des Herzmuskels (Myokard), durch eine Durchblutungsstörung die länger als 10 Minuten andauert geschieht.

Auslöser ist in den meisten Fällen ein Blutgerinnsel in einer arteriosklerotischen Engstelle eines Herzkranzgefäßes.

 

Meine symtome vom Herzinfarkt, die ich nicht beachtet habe, waren: Plötzlich auftretende Starke Schmerzen in dem Brustbereich. Stechende schmerzen in den Achselhöhlen. Stechen rechts und links an der Kehle und ebenso im Kehlkopfbereich. Dazu hatte ich eiskalte Schweißausbrüche. Und mir war Schlecht. Ich schob die Schmerzen auf eine Chronische Bronchitis die ich hatte. Mir ging es die ganze Woche schlecht, aber ich achtete nicht darauf. Bis ich zuhause einfach wie vom Blitz getroffen umfiel und bei mir alle Lichter ausgingen.

 

Mir fehlen 24 stunden, wo ich nicht weiß was geschehen ist. Im Nachhinein wurde mir gesagt, dass ich mit dem Steißbein und anschließend mit dem Kopf auf die Marmor Tischplatte aufgeschlagen bin. Mein Glück war, das eine Bekannte von unserer Familie anwesend war. Und die bei mir erste Hilfe machte. Der Notarzt war angeblich auch sehr schnell da. Und in seinem Beisein hörte mein Nerz auf zu Schlagen. Jedenfalls holten sie mich wieder zurück und kam anschließend über Nacht in eine Klinik, zur Stabilisation. Am nächsten Tag wurde ich mit Blaulicht und Martinshorn in die Herzklinik verlegt. Und hier wurden mir 2 Stent eingesetzt.

 

Stent sind Gefäßstützen, die nach der Weitung der Engstelle und Entfernung des Blutgerinnsels in die ehemals verschlossen Arterie geschoben werden, um diese Offen zu halten.  

Die Medikamente die ich seit damals Täglich einnehmen muss

Einige sind in der Zwischenzeit abgetauscht worden, da sie bei mir einen Hustenreiz auslösten. Und eines das ich nur 1 Jahr nehmen durfte.

 

Ein Hinweis für alle Leser:

 

Das ist meine Medikation!!!  

Es kann bei jedem verschieden sein. Ich z.B. bekam Ass(Aspirin)100, ein anderer würde vielleicht Markumar bekommen. Also ist dies nicht auf jeden Anwendbar.

 

 

Plavix 75 mg Filmtabletten:

 

 

Quelle: 

http://www.netdoktor.de/Medikamente/Plavix-r-75-mg-Filmtablet-100009215.html

 

Wirkstoff Clopidogrel= Clopidogrel hemmt die Blutgerinnung,indem es die aneinanderlagerung von blutplättchen (Thrombozyten)verhindert. Diese Plättchen sind Zellbestandteile des Blutes. Kommt es im Rahmen einer Blutgefäßverletzung zu einer Blutung, sorgen sie durch Aneinanderlagerung für die Bildung eines Blutpfropfs (Thrombus), der die Blutung zum Stillstand bringt. Dieses aber nur 12 Monate 

    

                          1-0-0

 

Aspirin (Ass) 100

 

Quelle:

http://www.netdoktor.de/Medikamente/ASS-100-Hexal-r-Tabletten-100010185.html

 

Acetylsalicylsäure wird in niedriger Dosierung zur Hemmung der Blutgerinnung eingesetzt.

 

 

                           0-1-0

Ramipril 5mg/25mg

 

Quelle:

http://www.apotheken-umschau.de/do/extern/medfinder/medikament-arzneimittel-information-Ramipril-Hexal-comp-5-25-Tabletten-A89699.html

 

 

Ramipril Hexal comp 5/25 Tabletten" enthält die Wirkstoffe Hydrochlorothiazid, ein harntreibendes Arzneimittel aus der Gruppe der Thiazid-Diuretika und Ramipril, ein Arzneimittel aus der Gruppe der sogenannten Angiotensin-Converting-Enzym-Hemmer (ACE-Hemmer).

Beide Wirkstoffe sind Arzneimittel zur Blutdrucksenkung.
"Ramipril Hexal comp 5/25 Tabletten" ist verschreibungspflichtig und darf nur auf ärztliche Anweisung eingenommen werden.
                             
                               1-0-0 

Metohexal® 50/-100

 

Quelle:

http://www.netdoktor.de/Medikamente/Metohexal-r-50-100-Tablet-100004476.html

 

 

Metoprolol wird zur Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen angewendet.

Herzleistung und Blutdruck werden laufend durch ein kompliziertes System aus verschiedenen Botenstoffen und Nervensignalen den Bedürfnissen des Körpers angepasst. Für eine Steigerung der Leistungsfähigkeit sorgt z.B. das Hormon Adrenalin. Am Herz dockt es an speziellen Bindungsstellen, den Beta-Rezeptoren, an und bewirkt dort eine Steigerung der Herzleistung und des Blutdrucks. An den Blutgefäßen bindet es sich an Alpha-Rezeptoren und verengt die Gefäße. Auch dadurch steigt der Blutdruck.

Metoprolol ist ein Beta-Rezeptoren-Blocker. Er besetzt die Beta-Rezeptoren und verhindert damit die Wirkung von Adrenalin am Herzen. Das Herz schlägt langsamer und weniger kraftvoll, der Blutdruck sinkt. Der Herzmuskel verbraucht weniger Energie und Sauerstoff - Atembeklemmungen und Schmerzen in der Herzgegend, die bei der Herzenge (Angina pectoris ) auftreten, werden gebessert. Da Metoprolol den Takt des Herzschlages verlangsamt, kann es auch Herzrhythmusstörungen günstig beeinflussen, wenn diese mit zu schnellem Herzschlag verbunden sind.

Beta-Rezeptoren findet man in sehr großer Zahl am Herzen, aber auch an vielen anderen Stellen im Körper. Die Wirkungen und damit auch Nebenwirkungen sind nicht nur auf das Herz-Kreislaufsystem beschränkt. Metoprolol zählt jedoch zur Gruppe der selektiven Beta-Blocker: er wirkt vorrangig auf das Herz.

Beta-Blocker sind die wichtigsten Arzneistoffe, wenn es gilt, das Herz vor einer dauernden Überlastung zu schützen. Nach einem Herzinfarkt z.B. ist das Risiko für weitere Zwischenfälle bis hin zum plötzlichen Herztod sehr hoch. Eine Langzeitbehandlung mit Beta-Blockern kann dieses Risiko deutlich senken.

Metoprolol wird auch zur Vorbeugung von Migräne eingesetzt. Bei regelmäßiger Einnahme können Häufigkeit und Schwere der Migräne-Attacken gesenkt werden.

 

 

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Simvabeta 40 mg

 

Quelle:

http://www.netdoktor.de/Medikamente/Simvabeta-r-5-mg-10-mg-20-100011697.html

 

 

Simvastatin senkt den Blutfettspiegel.

Zu den Blutfetten gehören das "gute" HDL-Cholesterin, das "schlechte" LDL-Cholesterin und die Triglyceride. Triglyceride und LDL sollen bestimmte Werte nicht überschreiten, der HDL sollte bestimmte Werte nicht unterschreiten. Die Blutfette sind wichtige Substanzen. So ist Cholesterin ein wichtiger Bestandteil der Zellmembranen und ein Grundbaustein für Hormone und Gallensäuren.

Ist der Cholesterinspiegel im Blut jedoch auf Dauer krankhaft erhöht, können schwerwiegende Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall die Folge sein.

Der Cholesterinspiegel hängt einerseits von der Produktion des körpereigenen Cholesterins in der Leber ab, andererseits von der Cholesterinzufuhr über die Nahrung.

Bei den meisten Menschen mit zu hohen Cholesterinspiegel ist die Anlage dazu vererbt. Er entwickelt sich jedoch nicht automatisch, sondern wird durch fettreiche Ernährung, Bewegungsmangel und Übergewicht ausgelöst. Nur bei wenigen Menschen ist der hohe Cholesterinspiegel ausschließlich auf Vererbung zurückzuführen.

Simvastatin ist ein Cholesterin-Synthese-Hemmer (CSE-Hemmer). Er hemmt das Enzym HMG-CoA-Reduktase das an der Produktion von LDL-Cholesterin in der Leber beteiligt ist. Dadurch sinkt vor allem der LDL-Spiegel, aber auch die Triglyceride sinken und der HDL erhöht sich.

 

 

                                0-0-1

Omeprazol 20 mg

 

Quelle:

http://www.netdoktor.de/Medikamente/Omeprazol-20-mg-1-A-Pharm-100009967.html

 

 

Omeprazol hemmt die Magensäure. Es wird bei Entzündungen und Geschwüren im Magen-Darm-Trakt angewendet, die durch Magensäure verursacht oder verstärkt werden.

Die Magensäure wird in Zellen der Magenwand produziert. Von dort wird sie über einen Transportmechanismus, die Protonenpumpe, in den Magen ausgeschüttet.

Omeprazol ist ein Protonenpumpen-Hemmer. Er blockiert die Protonenpumpe und unterdrückt damit die Abgabe von Magensäure aus der Magenschleimhaut in den Magen. Die angegriffene Schleimhaut wird nicht mehr von der aggressiven Magensäure geschädigt und kann gut abheilen.

Omeprazol wird oft in Kombination mit Antibiotika verabreicht, da eine Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori häufig die Ursache der Beschwerden ist.

 

 

                                1-0-0 

Diese Medikation wurde mittlerweile mehrfach geändert, da ich am 03.04.2007 einen weiteren Myokardinfarkt hatte.

 

Heute bekomme ich:

 

Amlodipin 5 mg            1-0-0

 

Omeprazol 20 mg         1-0-0

 

Votum  10 mg               1-0-1

 

Ass 100 mg                    0-0-1

 

Opipram 100 mg           0-0-1

 

Simvastatin  40 mg        0-0-1/2

 

Und  Nitospray im Notfall 2-3 mal unter die Zunge sprühen.

Anzeichen eines Herzinfarktes

Bei einigen Menschen fällt eine Erkrankung des Herzens zum ersten Mal bei einem Herzinfarkt auf. Häufig hatten Menschen mit einem Herzinfarkt jedoch schon über Jahre eine Erkrankung der Herzkranzgefäße (koronare Herzkrankheit) mit immer wiederkehrenden Schmerzen in der Brust (Angina pectoris) oder Atemnot bei Belastung.

 

Die häufigsten Anzeichen eines Herzinfarktes sind Schmerzen und Atemnot. 

Die Schmerzen können von der Brust in den linken oder rechten Arm, in den Rücken, in den Hals oder den Oberbauch ausstrahlen.

Die Schmerzen können ganz leicht oder sehr stark sein.

Oft beginnt ein Herzinfarkt plötzlich mit Schmerzen in der Brust. Oft machen sich die Beschwerden jedoch erst langsam bemerkbar. Herzinfarktpatienten beschreiben die Schmerzen als stechend, brennend oder drückend. Die Schmerzen dauern mehr als fünf Minuten an und bessern sich nicht im Ruhezustand.

 

Bei Patienten mit einer koronaren Herzkrankheit, die schon häufiger Schmerzen in der Brust hatten und dagegen Nitrate eingenommen haben, helfen diese Medikamente bei einem Herzinfarkt nicht mehr.

Menschen mit einem Herzinfarkt spüren häufig Todesangst, sie sind blass und fahl im Gesicht und haben Schweißausbrüche. Viele Herzinfarktpatienten haben Luftnot, Übelkeit oder Erbrechen. Nicht selten sind diese Symptome viel ausgeprägter als die Schmerzen in der Brust. Besonders bei Frauen können Luftnot, Übelkeit oder Erbrechen alleinige Vorboten eines Infarktes sein. Bei Frauen wird ein Herzinfarkt deshalb häufiger übersehen als bei Männern.

 

Viele Frauen glauben irrtümlicherweise, dass Herzinfarkte primär Männer betreffen. In Industrieländern zählt der Herzinfarkt heute aber zu den häufigsten Todesursachen bei Frauen. So sterben mehr Frauen an einem Herzinfarkt als beispielsweise an Brustkrebs.

 

Die Vorzeichen eines Herzinfarktes sind nicht nur von Mensch zu Mensch unterschiedlich, sondern können auch von denen eines vorherigen Infarktes abweichen. Nimmt die Betroffene bzw. der Betroffene keinerlei Symptome wahr, spricht man von einem "stillen" Herzinfarkt.

 

Zu typischen Anzeichen, die weniger häufig auftreten als Schmerzen im Brustkorb und Atemnot, zählen zum Beispiel:

  • Gefühl der Enge und Druck im Brustkorb
  • Schmerzen oder ein Taubheitsgefühl im Oberkörper können in die Schulterblätter, den Nacken und den Kiefer ausstrahlen
  • Schwächegefühl oder Bewusstlosigkeit
  • Schwindel, Übelkeit, Erbrechen
  • Schwitzen
  • Blässe und kalter Schweiß

 

Bei einem Herzinfarkt ist sofortige medizinische Hilfe notwendig, damit schnellstmöglich lebensrettende Maßnahmen eingeleitet werden können. Jede Minute zählt. Deshalb sollte bereits bei einem Verdacht auf Herzinfarkt sogleich der  Notruf 112- nicht aber der des ärztlichen Not- oder Bereitschaftsdienst der Hausärzte - gewählt werden. Treten die Anzeichen nachts auf, sollte man keinesfalls bis zum nächsten Morgen warten.

Wichtig: Bei Anruf der Notrufnummer Rettungsdienst MIT Notarzt anfordern!

Bis zum Eintreffen des Notarztes sollten Angehörige dafür sorgen, dass

  • der Patient beruhigt wird,
  • der Patient bequem auf dem Rücken mit leicht erhobenem Oberkörper liegt,
  • beengte Kleidung gelockert wird,
  • das Fenster geöffnet und für Frischluft gesorgt wird,
  • verschriebene Notfallmedikamente gegeben werden.

 

Falls der Betroffene ohnmächtig wird, Atmung und Herzschlag aussetzen: Herz-Lungen-Wiederbelebung mit Atemspende als Erste-Hilfe-Maßnahme.